
DOROL® Rollenmühle
Die DOROL®-Rollenmühle zerkleinert mit zwei Rollenpaaren und erlaubt in der Aufbereitungsindustrie die wirtschaftliche, betriebssichere und energiesparende Mahlung von Materialien mit vergleichsweise geringerer Abrasivität, wie:
- Steinkohle, Braunkohle, Koks und Klärschlamm,
- Kalkstein, Branntkalk, Rohphosphat,
- Hüttensand sowie
- Zuschlagstoffen für die Eisenerz-Industrie wie Bentonit und Dolomit.
Zuschlagstoffe für die Eisenerz-Industrie und Branntkalk werden auf Feinheiten kleiner 90 µm und Hüttensande kleiner 45 µm gemahlen. Die Rollenmühle DOROL® eignet sich besonders zum Mahlen hoher Feinheiten.
Während das in einer konventionellen Nassmahlanlage erzeugte Produkt ein flaches Kornband aufweist, erhält man durch die Zerkleinerung in der Rollenmühle ein Produkt mit enger Kornverteilung. Hierdurch lassen sich bei entsprechenden Einsatzfällen in den nachgeschalteten Aufbereitungsprozessen - wie Flotations- oder Laugungsstufen - bessere Ergebnisse erzielen. Zudem sind die pulverförmigen, trockenen Produkte leicht zu bevorraten und zu dosieren - auch das optimiert die nachgeschalteten Aufbereitungsschritte.
Die Rollenmühle DOROL® integriert drei Arbeitsgänge in einer Einheit: Trocknen, Mahlen und Sichten. Der Sichter ist somit Bestandteil der Maschine und deshalb direkt auf dem Mühlengehäuse angeordnet. Zur Trocknung können hohe Volumina niedrig temperierter Gase (z.B. Prozessgase aus nach- oder vorgeschalteten Anlagen) verwendet werden.
Durch die sich flexibel dem Mahlbett anpassenden Doppelrollen ist die Betriebsweise der DOROL® auch im Teillastbetrieb wirtschaftlich.
Die Rollenmühlen werden für Durchsätze bis über 600 t/h und Antriebsleistungen bis 6.000 kW konfiguriert.
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