
Autogenmühle Semi-Autogenmühle
Autogen(AG)- und Semi-Autogenmühlen(SAG) werden seit über 20 Jahren für die Grobvermahlung verschiedener Erze (inklusive Gold-, Kupfer- und Eisenerz) eingesetzt, da sie gegenüber den in konventionellen Kreisläufen verwendeten Sekundär- und Tertiärbrechern Vorteile in punkto Investitions- und Betriebskosten bieten.
Zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten bietet die Implementierung von Gutbett-Walzenmühlen.
Während AG-Mühlen ohne Mahlkugelfüllung operieren, nutzen SAG-Mühlen für die Zerkleinerung eine Mahlkörperfüllung von üblicherweise 3 % - 12 %. Maximale Aufgabestückgrößen liegen im Bereich von 200 mm bis 500 mm.
Der AG/SAG-Mühle ist üblicherweise eine Kugelmühle im geschlossenen Kreislauf mit Hydrozyklonen nachgeschaltet. Der Materialaustrag der AG/SAG-Mühle wird entweder direkt der Kugelmühle zugeführt oder zunächst abgesiebt. Bei Einsatz eines Siebes wird der Siebüberlauf der AG/SAG-Mühle zur weiteren Mahlung wieder zugeführt - entweder direkt oder über einen Brecher. Der Siebunterlauf wird zusammen mit dem Kugelmühlenaustrag dem Pumpensumpf aufgegeben.
Der Grobaustrag der Hydrozyklone wird üblicherweise der Kugelmühle, in Sonderfällen auch erneut der SAG-Mühle aufgegeben. Der Feinaustrag der Hydrozyklone (Produkt) wird den nachgeschalteten Aufbereitungsverfahren zugeführt.
Die von Polysius eingesetzte Umfangslagerung für AG/SAG- und Kugelmühlen mit geraden Stirnwänden bietet klare Vorteile gegenüber dem konventionellen Mühlendesign mit Halslagerung und konischen Stirnwänden, wie:
- Eliminierung kritischer großer Gussteile
- geringerer Platzbedarf sowie
- verfahrenstechnische Vorteile.
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